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Was sind Besenreiser eigentlich genau?

Nachdem mein Arzt mir erklärte, dass ich nur Besenreiser und keine Krampfadern habe, informierte ich mich im Internet erst mal über dieses Thema. Was genau sind Besenreiser und wodurch entstehen sie? Gerne möchte ich meine Rechercheergebnisse mit euch teilen. Unter Besenreisern versteht man kleine blaue oder rote Äderchen in den Beinen, die in ihrer Form und Verästelung kleinen Ästen ähneln. Daher auch der Name Besenreiser. Besenreiser werden zusammen mit anderen Veränderungen der Venen unter dem Begriff der Venenleiden zusammen gefasst.

schöne füße

Ein Gesundheitsbericht des Robert – Koch Instituts aus dem Jahre 2009 besagt, dass neun von zehn Erwachsenen in Deutschland unter Besenreisern oder anderen Veränderungen der Beinvenen leiden. Eine andere Studie, die im Jahr 2003 von der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie durchgeführt wurde fand sogar heraus, dass jeder sechste Mann und jede fünfte Frau zwischen 18 und 79 Jahren unter einer chronischen Veneninsuffizienz leide. Nachzulesen unter http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=40005.

Jede Veränderung der Venen, also auch Besenreiser, sind auf Störungen der Bein – und Beckenvenen zurück zu führen. Erweitern sich die oberflächlichen Venen oder platzen sie gar, dann sind diese durch die Haut zu sehen. Bei Besenreisern passiert dies nur vereinzelt an kleinen Venen und ist daher vergleichsweise ungefährlich. Besenreiser müssen nicht unbedingt ein Anzeichen für erkrankte, tiefer gelegene Venen sein. Dennoch wollte ich sie unbedingt los werden. Begünstigend für die Entstehung von Besenreisern und Krampfadern ist übrigens unter anderem eine angeborene Bindegewebsschwäche. Schuld sind also mal wieder die Gene.

Wie können Besenreiser entfernt werden?

Es gibt verschiedene Methoden die lästigen Besenreiser los zu werden, doch bevor du dich für eine der in Frage kommenden Behandlungsalternativen entscheidest, solltest du deine Venen aber bei einem Facharzt für Venerologie gründlich durchecken lassen. Möglich ist dies beispielsweise mit Hilfe eines speziellen Ultraschallgerätes. So kann ausgeschlossen werden, dass doch tiefer liegende Beinvenen geschädigt sind und eventuell Lotionen zur Beseitigung von Besenreiser helfen könnten. Wurden keine weiteren Erkrankungen entdeckt, kannst du dich für eine Behandlungsmethode entscheiden.

Die Verödung

Die Verödung der Besenreiser wird auch als Sklerosierung bezeichnet.  Bei dieser Behandlungsmethode wird dem Patienten eine Flüssigkeit in die Vene injiziert, das die Gefäßwand reizen soll. Diese Reizung führt zu einer Entzündung und einer Schädigung der Gefäßwand. In der Folge verklebt die Vene und verschließt sich. Diese Umwandlung des Besenreisers in einen bindegewebigen Strang nennt man Sklerose. Diese Art der Besenreiser Entfernung funktioniert am Besten bei Besenreisern die so groß sind, dass der Arzt sie mit der Kanüle sicher treffen kann.

Bei kleineren Venen muss die Konzentration der Injektion modifiziert werden. Als mein Arzt mir diese Methode vorstellte wies er mich darauf hin, dass ich nach der Behandlung einige Tage lang Kompressionsstrümpfe tragen müsse und dass ich keine Panik bekommen solle, wenn sich einige Tage nach dem Eingriff hässliche braune Flecken auf meiner Haut zeigen würden. Zudem erklärte mir mein Arzt ganz ehrlich, dass eine Injektion vielleicht nicht ausreicht, um meine Besenreiser dauerhaft zu entfernen.

Doch für diese Behandlung sprach für mich:

  • es kann ein ästhetisch und funktionell hervorragendes Ergebnis erzielt werden
  • der Eingriff dauert nur 30 Minuten
  • das Verfahren wird schon seit knapp hundert Jahren angewendet

besenreiser-entfernungBesenreiser Lasern

Diese Behandlungsmethode eignet sich besonders für sehr feine Äderchen. Das Lasern findet unter lokaler Betäubung statt und durch die Behandlung entstehen keine Narben. Die Behandlung sieht vor, dass die Innenwände der Äderchen durch die Haut hindurch mit dem Licht des Lasers erhitzt werden.

Die Blutgefäße werden dadurch stark geschädigt und der Körper baut sie innerhalb weniger Wochen ab. Bei der Lasertherapie besteht allerdings die Gefahr, dass ein Pigmentverlust sich ausbildet und ein Abdruck der Vene dadurch sichtbar wird. Durch die hohe Hitzeentwicklung können auch jenseits der Venenwand die Folgen der Hitze zu spüren sein. Ebenfalls allergische Reaktionen sind möglich.

Doch für diese Behandlung spricht:

  • wenig bis keine Narbenbildungen

Besenreiser Cremes

Weil ich ehrlich gesagt ein wenig Angst vor den Eingriffen zur Entfernung meiner Besenreiser hatte, probierte ich zuerst eine weniger invasive Methode aus, um sie los zu werden. Die Besenreiser Cremes haben einen hohen Anteil an dem Vitamin K1 und sollen dadurch die Gerinnungsfähigkeit positiv beeinflussen, sowie die Blutzirkulation anregen. Auf den Rückseiten der Cremes las ich, dass ich die Cremes zwei mal am Tag auftragen solle. Also cremte ich morgens und abends wie verrückt meine Beine ein und kombinierte das Ganze noch mit einer Massage.

Die Massage sollte dafür sorgen, dass die Creme tiefer in mein Bindegewebe eindringen konnte. Ich machte viel Sport um mein Bindegewebe zu stärken, cremte mehrere Wochen lang und hielt mich, wie angeraten, von zu viel Wärme fern, aber konnte leider keine signifikanten Verbesserungen meiner Besenreiser feststellen. Ich war etwas enttäuscht, hatte ich mir doch so gewünscht endlich wieder meine kurzen Short anziehen zu können. Daher entschloss ich mich, mich entweder für eine Verödung oder eine Laser Therapie zu entscheiden.

Meine Entscheidung:

Da die Sklerosierung eine weitaus bewährtere und häufiger durchgeführtere Behandlungsmethode als die Lasertherapie ist, entschied ich mich dafür, diese bei mir durchführen zu lassen. Ich begab mich also in die kundigen Hände eines Facharztes für Venerologie. Nach der Behandlung hatte ich leichte Schmerzen an den Einstichstellen und ich hatte außerdem das Gefühl, dass die Injektionsstellen ein wenig brannten. Doch schon am zweiten Tag nach meiner Verödung ließen die Schmerzen nach.

Nachdem ich ein paar Tage lang Kompressionsstrümpfe trug und mich weitestgehend schonte, ging es mir nach einer Woche schon wieder prima. Die behandelten Besenreiser waren erst kaum noch und nach zwei Wochen gar nicht mehr sichtbar. Da ich großflächig mit Besenreisern zu kämpfen hatte, musste ich drei Behandlungen durchführen lassen um wirklich gar keine Besenreiser mehr an meinen Beinen zu shen. Knapp einen Monat nach meiner letzten Behandlung konnte ich endlich wieder meine Shorts anziehen. Ich bereue die Entfernung meiner Besenreiser kein bisschen.